Archiv für den Monat: Juni 2011

Enrico Uccello – Prof. Dr. Thomas Küffner

 

Bayern ist schön. Der Himmel ist weiß-blau, die Menschen sind nett, bodenständig, gut gelaunt – und natürlich gebildet und erfolgreich. Idealerweise sprechen sie Dialekt, aber so, dass man auch jenseits des Weißwurstäquators noch versteht, was sie sagen. So jedenfalls das Bild der Staatsregierung vom Ideal-Freistaatbürger, wie sie ihn sich im Rahmen ihrer Zukunftsstrategie „Aufbruch Bayern“ vorstellt.

In dem Landshuter Prof. Dr. Thomas Küffner, Landshuter Partner einer Steuerkanzlei, CSU-Stadtrat sowie Dozent an der Hochschule in Deggendorf, glaubt man, die Verkörperung dieses Idealbildes gefunden zu haben. Der Familienvater wurde als Hauptdarsteller Werbefilms für „Aufbruch Bayern“ ausgesucht.

Ein professionelles Kamerateam hat dann den Landshuter begleitet und gefilmt.

141 Sekunden lang ist der professionell gemachte Werbeclip mit dem Titel „Seine Möglichkeiten ausschöpfen“, den man auf Youtube unter „Aufbruch Bayern“ ansehen kann. Zu sehen gibt’s den Film aber auch auf der Seite des Landshuter Wochenblattes.

Wichtiger Hinweis: Dieser Text ist für eine Doktorarbeit unbrauchbar da er vom Landshuter Wochenblatt (im Internet)  abgeschrieben und nur eingekürzt wurde.

 

 

 

Xaverl: Jetz is ea a no a Fuimstar. Schauts eich des Video o dann segts wia ea wirkle ausschaut. Weil so greißlich wia n da Enrico gmacht hod is er wirkle ned.

Übersetzung: Jetzt ist er auch noch ein Filmstar. Schaut euch das Video an dann seht ihr wie er wirklich aussieht. Der Enrico hat mit seiner Karikatur schon gewaltig übertrieben.

Unschuldig

 

Xaverl: Jetza essns wieda Tomatn, Gurkn und an gräana Solod. Mia war s wurscht. I hab weida des Gräazeigl gessn. Wei wenns de dawischn wüi, dann dawischt s de äh.

Übersetzung: Jetzt gibt es wieder Tomaten, Gurken und grünen Salat auf dem Tisch. Mich berührte das wenig. Ich habe weiter diese Salate verspeist. Weil man gewissen Dingen nicht entkommen kann – wenn das Schicksal es will.

Es sind in der Regensburger MZ – Sterbehilfe

Xaverl: Des glab i scho, dass de Docktarn do dageng san. De bringa se doch net um ihr Kundschaft. So a richtig Kranka der an de Schleich hängt, der hoit se staad und macht net vui Awat.

Übersetzung: Das ist doch ganz klar, dass die Ärzte da dagegen sind. Sie bringen sich doch nicht freiwillig um ihre Kundschaft. So ein richtig Kranker der über Schläuche versorgt wird, der ist ruhig und macht nicht viel Arbeit.

Weitere Auszüge aus der Mittelbay. Zeitung von Regenburg mit ergänzender Zeichnung von E. Uccello im regensburg-blog